Mimi sieht besser aus. Aber sie ist noch immer kritisch.
Heute wirkt Mimi wacher.
Man schaut sie an und möchte glauben, dass sie endlich beginnt, die Kurve zu kriegen. Sie ist präsenter, aufmerksamer, sie scheint sogar wieder ein wenig Nähe zu suchen. Nach allem, was sie durchgemacht hat, wäre das eine riesige Nachricht.
Aber die Realität ist weiterhin sehr ernst.
Mimi bleibt in einem kritischen Zustand. Ihr Albumin ist sehr niedrig, und dadurch tritt Flüssigkeit an Stellen aus, an denen sie nicht sein sollte. Inzwischen hat sie auch Flüssigkeit im Brustraum. Das bedeutet, dass sie zusätzlich zu der schweren Anämie, gegen die sie noch immer kämpft, auch Atemprobleme hat, weil sich dort Flüssigkeit sammelt, wo eigentlich Luft sein sollte.
An diesem Punkt stehen wir heute.
Von außen scheint sie etwas besser zu sein. Aber in ihrem Inneren kämpft ihr Körper noch immer eine enorme Schlacht.
Die Operation hat ihre Blase stabilisiert und das Harnproblem gestoppt, das sie von innen heraus getötet hat. Aber jetzt sind wir in einer anderen, genauso heiklen Phase: Intensivpflege, strenge Kontrolle der Flüssigkeiten, ständige Überwachung, Blutanalysen, Atemunterstützung wenn nötig und sehr fein abgestimmte Entscheidungen, damit das fragile Gleichgewicht, das Mimi gerade aufzubauen versucht, nicht wieder verloren geht.
Sie kämpft weiter.
Das Team kämpft weiter.
Und wir wollen sie jetzt nicht allein lassen.
Mimi muss weiter stationär bleiben, und sie braucht Zeit. Sie braucht, dass wir diesen Fall weiter tragen können, während ihr Körper versucht, sich zu erholen.
Bitte spendet jetzt und helft uns, weiter für Mimi zu kämpfen.