Ein Schuss zerstörte Rufus’ Ellenbogen

Update zu Rufus

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Rufus kann laufen. Doch bei jedem Schritt belastet er einen Ellenbogen, der durch einen Schuss zerstört wurde.

Als wir Rufus zunächst laufen sahen, waren wir erleichtert.

Dann sahen wir seine Röntgenbilder.

Danach betrachteten wir jeden seiner Schritte mit anderen Augen.

Mehr als 100 Schrotkugeln stecken noch immer in seinem ganzen Körper. Eine liegt sehr nah an seinem Auge. Auch sein Oberschenkelknochen war früher gebrochen, ist inzwischen aber verheilt.

Doch ein Schuss hatte seinen Ellenbogen zerstört.

Rufus war die ganze Zeit mit diesem zerstörten Ellenbogen gelaufen.

„Er lief, weil er gelernt hatte, trotz der Schmerzen weiterzumachen.“

Das ist schwer zu begreifen. Er lief nicht, weil es ihm nicht wehtat. Er lief, weil er gelernt hatte, trotz der Schmerzen weiterzumachen.

Noch schwerer wird es, wenn man Rufus kennenlernt.

Er ist sanft, liebevoll und außergewöhnlich höflich. Er versteht noch nicht, dass er nun endlich bei Menschen ist, die ihm nicht wehtun werden. Er weiß noch nicht, dass unsere Hände da sind, um ihm zu helfen.

Trotzdem lässt er zu, dass wir ihn untersuchen, berühren und sein verletztes Bein behandeln. Er bleibt ruhig und freundlich, während wir alles tun, was er braucht. Nach allem, was Menschen seinem Körper angetan haben, ist er immer noch bereit, uns ein wenig Vertrauen zu schenken.

Tiere können uns nicht sagen, wo es ihnen wehtut. Sie passen sich an. Manchmal sieht etwas wie Genesung aus, obwohl ein Tier lediglich gelernt hat, mit etwas zu leben, das niemals unbehandelt hätte bleiben dürfen.

Bei jedem Schritt belastet Rufus einen Ellenbogen, der sich nicht mehr normal bewegen kann. Er kann stehen und laufen, aber jeder Schritt tut weh.

Ein orthopädischer Spezialist hat festgestellt, dass Rufus eine Arthrodese braucht. Der Begriff ist technisch, doch für Rufus bedeutet er etwas Einfaches: Bei der Operation wird der zerstörte Ellenbogen in einer stabilen Position fixiert, damit sich das beschädigte Gelenk nicht mehr schmerzhaft bewegen kann.

Die Operation kann ihm keinen normalen Ellenbogen zurückgeben. Sie kann ihm ein stabiles Bein und die Chance auf ein Leben mit deutlich weniger Schmerzen geben.

Rufus ist stabil, und wir halten seine Schmerzen unter Kontrolle, während wir die Operation vorbereiten.

Deine Spende hilft, seine Operation und alles zu bezahlen, was er davor und danach braucht: Untersuchungen, Narkose, Klinikaufenthalt, Medikamente, Nachkontrollen und Rehabilitation.

Rufus vertraut uns genug, um sich von uns helfen zu lassen. Jetzt müssen wir diesem Vertrauen gerecht werden.

Bitte hilf uns, ihm ein stabiles Bein und ein Leben zu geben, in dem nicht jeder Schritt wehtun muss. Wir werden seine Operation und Genesung hier weiter dokumentieren. Bitte spende.

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